10 Dinge, die du bei einer zuckerfreien Ernährung immer daheim haben solltest

Hallo ihr Lieben,
wer kennt es nicht? Der Wille sich zuckerfrei zu ernähren ist zwar groß, im Kühlschrank befindet sich jedoch nichts als gähnende Leere und der Magen knurrt schon wieder. Wie leicht wäre es nun, sich einfach ein Nutella-Brot zu schmieren oder ein paar Chips zu essen?

Damit ihr in diese Langeweile-Hunger-Zuckerfallen nicht hineintappt, habe ich 10 Lebensmittel für euch, die ihr am besten immer daheim haben solltet um euren Appetit auf zuckerfreie Art und Weise zu befriedigen! 😉

Nüsse:

Als Snack zwischendurch eignen sich Nüsse perfekt. Meine Favoriten sind Walnüsse, das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Gemüse:

Egal ob Paprika, Tomaten, Gurke, Avocado & Co. Gemüse eignet sich vielfältig als kleiner Snack. Beispielsweise in Rohkostform als Gemüsesticks vor dem Fernseher oder auch als Gemüsechips.

Haferflocken:

Porridge, Müsli, Riegel, Frühstückspizza, Kuchen.. Mit Haferflocken kann man so einiges anstellen, um den kleinen Hunger zu stillen. Viele Porridge Variationen findest du in einem anderen Blogartikel. Die Grundlagen für Porridge sind Haferflocken mit Wasser oder Milch, also recht simpel, wenn mal (fast) gar nichts daheim ist.

Joghurt:

Wie ihr ja wisst, ist mein Favorit griechischer Joghurt. Er sättigt lange, liegt nicht schwer im Magen und ist in Kombination mit Nüssen dazu auch noch superlecker.

Obst:

Je nachdem, ob ihr zum industriellen Zucker auch noch auf Obst verzichten möchtet, eignet sich Obst als Beilage fürs Frühstück oder als Snack zwischendurch.

Gewürze:

Jedes „langweilige“ Gericht kann man mit den richtigen Gewürzen aufpeppen. Für deftiges Essen benutze ich gerne Paprikapulver und Chili Pulver; bei Süßem setze ich auf Zimt und frische Vanille.

Rohkakao:

Wenn dich die Lust auf etwas Süßes packt, mach dir doch einfach eine zuckerfreie heiße Schokolade mit natürlichem, stark entöltem Rohkakao. Dazu einfach eine Tasse Milch mit 1 TL Rohkakao und 2 TL Xylit (wahlweise auch Erythrit, Kokosblütenzucker, etc.) Wer es generell nicht so süß mag, kann auch einfach nur 1 bis 1/2 TL Kakaozucker in 1 Tasse Milch verrühren.

Eier:

Frische Eier habe ich immer daheim. Man kann sie so vielseitig einsetzen, dass sie bei mir ein fester Bestandteil meiner Ernährung geworden sind. Wenn ich am Wochenende länger Zeit habe, bereite ich mir gerne ein Spiegelei zu, doch auch für Pancakes, zum Backen etc. sind Eier die optimale Eiweiß-Quelle.

Kokosmehl/ Mandelmehl:

Kokosmehl und Mandelmehl sind gesunde Alternativen für klassisches Mehl. Perfekt eignen diese sich für Pancakes und süße Brote bzw. allgemein zum Backen.

Samen/ Körner:

Für selbstgemachtes Granola sind Samen und Körner essentiell. Zusätzlich peppen sie jeden Salat und nach geschmacklichen Vorlieben auch dein Porridge. Wer nicht genügend Einweggläser hat, kann sich auch fertige Mischungen kaufen, wie zum Beispiel die Salatkernmischung von alnatura. Natürlich darf man beim Thema Samen auch nicht die bekannten Chia- und Leinsamen vergessen.

Was sind eure absoluten Must-Haves in der Küche bei einer zuckerfreien Ernährung? Lasst es mich wissen, ich freue mich über alle Tipps und Ideen 🙂

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Laura

Hallo, ich bin Laura, schön, dass du hier bist. :) Mit diesem Blog möchte ich dich inspirieren, industriellen Zucker weitgehend aus deinem Essen zu verbannen. Alles ganz unter dem Motto "Natürlich süß naschen!". Durch diesen Blog verbinde ich zwei meiner Interessen: Die digitale Welt & zuckerfrei essen. Gerne kannst du mir eine Nachricht zukommen oder einen Kommentar hinterlassen! :)

Comments

  1. Fiona says:

    Beinhaltet Milch denn nicht auf Laktose (Milchzucker)? Gibt es hier Alternativen, oder denke ich jetztirgendwie komplett falsch?

    1. Laura says:

      Hallo Fiona,

      ja genau Milch beeinhaltet Laktose, Obst zb Fruktose. Laktose ist der Milchzucker, auf den viele Menschen allergisch reagieren bzw intolerant sind. Dieser ist natürlich, es gibt keine Milch ohne Milchzucker. Beim zuckerfreien Essen kommt es jedoch auf den industriell zugefügten Zucker drauf an. Wenn du allerdings auf Kuhmilch verzichten möchtest, kannst du gerne ungesüßte Mandelmilch oder Kokosmilch trinken (auch diese werden jedoch natürlichen Zucker erhalten). Sich 100% zuckerfrei zu ernähren funktioniert nicht und ist auch nicht gesund, da unser Gehirn vor allem natürlichen Zucker benötigt genauso wie unsere Zellen. (Energiegewinnung) 🙂

      1. Fiona says:

        Tolle Antwort. Ich hab mich nämlich schon immer gefragt wie das funktionieren soll, absolut zuckerfrei zu essen. Aber das beruhigt mich ungeheim. Spricht eigentlich etwas gegen Kuhmilch? Fruktose sollte man ja eher in Maßen zu sich nehmen, aber wie sieht dass bei der Milch aus? Danke jetzt schon für die Nachricht!

        1. Laura says:

          Gegen Kuhmilch spricht nichts, soweit du kein Veganer bist oder eben eine Unverträglichkeit hast. Wenn du Kokosmilch, Mandelmilch, Cashewmilch, etc. trinkst ist das kein Problem 🙂 Merke dir einfach, solange etwas natürlich und weitgehend unverarbeitet ist, ist es in der Regel kein Problem. Fruktose wird von den meisten so gemieden, da sie oft in Fertigprodukten als Süßungsmittel dazugegeben wird. Kurz zur Erklärung: Wenn du zum Beispiel einen Apfel ist, nimmst du Fruktose und Ballaststoffe zu dir. Die Ballaststoffe sind quasi der Gegenspieler der Fruktose und lässt dich nach 1-2 Äpfeln ein Sättigungsgefühl spüren. Der Tafelzucker, den wir kennen wird 50/50 in Fruktose und Glucose gespalten. Da Fruktose so süß (und günstig) ist wird dieser oft Fertigprodukten hinzugefügt. Du erkennst, Fruktose aus Obst (in Maßen natürlich immer) ist gar kein Problem, wenn du ihn allerdings in einer Fertig-Lasagne findest wurde er künstlich hinzugefügt (und macht folglich auch dick, da der Gegenspieler Ballaststoffe fehlt)

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