Zuckerfreie Einkaufsliste

Wer kennt es nicht? Man startet total motiviert das persönliche Projekt „zuckerfrei leben“, macht sich auf in den nächsten Supermarkt – und verzweifelt an jeglichen Zutatenlisten. Und mal im ernst, sich nur von Gemüse ernähren, wollen die wenigsten.

Einen kleinen Anreiz möchte ich euch geben indem ich euch meine Basics zeige, die sogut wie bei jedem Einkauf mit in den Wagen kommen.

 

Gemüse:

Gemüse ist bei mir das A & O und gehört bei jedem Einkauf mit dazu. Egal ob als Snack zwischendurch, als Beilage oder Hauptgericht. Ohne Gemüse geht nichts! Meine Favorites sind Tomaten, Zucchini, Brokkoli und Paprika.

 

Obst:

Viele Anti-Zucker-Vertreter verzichten zwar auch auf jeglichen natürlichen Fruchtzucker, bei mir gehört Obst allerdings zu einer ausgewogenen Ernährung dazu (in Maßen). Ohne Obst fehlt mir einfach was und ich fühle mich mit Obst einfach wesentlich fitter. Das muss allerdings jeder für sich entscheiden. Bei Obst habe ich eigentlich keine Favoriten, ich mag alles, was saisonal gerade eben geboten wird. Bananen sind jedoch immer dabei, da sie super sättigend sind und sich auch vor jeglichen Sporteinheiten immer wieder bewähren.

 

(Cashew)milch:

Da ich normale Kuhmilch nicht sonderlich mag, kaufe ich mir immer die Cashewmilch von alpro, die es nun endlich auch in Deutschland gibt! Die Mandelmilch schmeckt mir persönlich gar nicht, jedoch gibt es viele Fans von ihr. Das müsst ihr am Besten einfach mal ausprobieren.

cashewmilch

 

Milchprodukte allgemein:

Nichts für die Veganer unter uns, aber Milchprodukte stehen bei mir bei nahezu jedem Einkauf auf der Einkaufsliste. Egal ob griechischer Joghurt, normaler Joghurt, Schafskäse, Mozzarella, Käse oder Magerquark. Milchprodukte kann man so vielseitig einsetzen und mit ein paar Nüssen eignet sich z.B griechischer Joghurt perfekt als schnelles und sättigendes Frühstück.

 

Fisch und Fleisch:

Da ich kein Fleisch mag, steht es bei mir auch so gut wie nie auf der Einkaufsliste. Das einzige Fleisch, was ich gerne esse sind selbst eingelegte Chicken Wings von meinem Freund 🙂 Das Fleisch kauft er vom Bauern direkt und mariniert sie anschließend. Das Rezept werde ich euch bald noch weitergeben.
Statt Fleisch esse ich dafür gerne Lachs, am liebsten als Brotbelag. Mit Fisch allgemein, könnt ihr eigentlich nichts falsch machen, so lange es kein Fertig-Fisch ist wie man ihn aus dem Supermarkt kennt. Bei diesen ist meist in der Soße viel Zucker zugesetzt, also lieber Finger weg davon.

Kohlenhydrate:

Hier spalten sich die Geister. Ich glaube über Kohlenhydrate kann man ewig diskutieren. Manche Menschen verschwören sich gegen Kartoffeln, Nudeln und Co., manch andere wiederum sagen, dass die Kartoffel ein wichtiger Bestandteil ihres Speiseplans ist. Ich setze auch stark auf Kartoffeln. Doch wenn ich einmal Nudeln esse, dann immer Dinkelvollkorn. (Warum werdet ihr in einem späteren Blogpost erfahren) Wenn es um das Thema Reis geht, greife ich auf Vollkornreis zurück.

 

Pseudogetreide:

Haferflocken, Quinoa, Amaranth, etc.. Die Liste von sogenannten Pseudogetreiden ist lang, trotzdem ist und bleibt mein Favorit: Haferflocken! Ohne mein geliebtes warmes Porridge würde ich in der Früh verhungern, und auch mein Freund findet es superlecker. Haferflocken sättigen lange und sind gesund. Perfekt eignet sich ein Porridge auch als eine Pre-Mahlzeit vor dem Krafttraining, da die Kohlenhydrate viel Energie spenden und zudem relativ viel Proteine enthalten.

 

Hülsenfrüchte:

Linsen, Bohnen und Erbsen werden unter dem Begriff Hülsenfrüchte zusammengefasst. Sie sind eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle, reich an lang sättigenden Kohlenhydraten, nahezu 20% Ballaststoffen und zudem noch zuckerfrei. Perfekt geeignet sind diese beispielsweise für ein Linsen-Curry oder für selbstgemachte Bolognese. Wenn ihr anfällig für Blähungen seid, müsst ihr euch das natürlich zweimal überlegen oder alleine das Essen genießen 😉

 

Süßungsmittel:

Xylit, Stevia, Erythrit, Rohrzucker, Reißsirup, Kokosblütenzucker, usw.. Die Lebensmittelindustrie erschlägt uns mit ihrer Auswahl an Zuckerersatzstoffen. Kokosblütenzucker finde ich persönlich sehr gut, da er einen niedrigen Glykämischen Index hat, was dazu führt, dass er keinen rapiden sondern einen langsamen und gleichmässigen Anstieg des Blutzuckerspiegels hervorruft. Reißsirup benutze ich gerne zum Backen, genau wie Xylit (in geringen Maßen, da es abführend wirken kann). (Xylit könnt ihr hier bestellen.) Reißsirup besteht aus langkettigem Zucker, weshalb er länger braucht um ins Blut transportiert zu werden, und somit den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt. Rohrzucker ist im Grunde genommen das Selbe wie normaler Haushaltszucker und deshalb für eine zuckerfreie Ernährung wirklich ungeeignet. Erythrit ist die kalorienarme Form des Xylits. Ahornsirup mag ich geschmacklich nicht, würde sich in Maßen aber auch eignen. Das gleiche mit Datteln. Wer mit Datteln süßen möchte (somit nicht auf Fruchtzucker verzichtet) kann dies gerne tun. Allerdings sollte man sich fragen, ob es Sinn macht ein Gericht beispielsweise mit 250g Datteln zu süßen (da auf 100g Datteln ca. 60g Zucker zugeschrieben werden), wenn man doch eigentlich auf Zucker verzichten möchte. (ich verwende Datteln jedoch manchmal gerne in Maßen zum Backen)
Am besten ist es auf Dauer seine Geschmacksnerven zu sensibilisieren und auf Zuckerersatzprodukte weitegehendst zu verzichten, so fährt man sicherlich den besten Weg.

 

Ich hoffe, ich konnte euch für den Einstieg etwas weiterhelfen. Zum Thema zuckerfrei „naschen“ wird noch ein seperater Blogpost erscheinen, ihr müsst euch also noch etwas gedulden. Das Rezept für meine zuckerfreien Lebkuchen könnt ihr natürlich schon ausprobieren, perfekt für die kuschelige Weihnachtszeit. 🙂

About Author

Laura

Hallo, ich bin Laura, schön, dass du hier bist. :) Mit diesem Blog möchte ich dich inspirieren, industriellen Zucker weitgehend aus deinem Essen zu verbannen. Alles ganz unter dem Motto "Natürlich süß naschen!". Durch diesen Blog verbinde ich zwei meiner Interessen: Die digitale Welt & zuckerfrei essen. Gerne kannst du mir eine Nachricht zukommen oder einen Kommentar hinterlassen! :)

Comments

  1. thursdaynext says:

    Klasse Blog, gefällt mir sehr gut, besonders die undogmatische Herangehensweise. Bin gerade dabei mich und (zwangsverhaftet 😉 ) auch die family vom industriellen Zucker runterbringen und deine Tipps & Rezepte sprechen mich an.
    Dank & Gruß
    Thurs

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